schicker

Als Bezirksfeuerwehrkommandant freue ich mich, Sie auf unserer
Website begrüßen zu dürfen.

Diese soll Ihnen ausführliche Informationen über die Organisation
und die Aufgaben der Feuerwehren im Bezirk Gänserndorf bieten.


OBR Georg Schicker

 

Landesschibewerb der Feuerwehrjugend

Am Samstag, den 23. Februar fand in Annaberg der 11. Landesschibewerb der Feuerwehrjugend statt, an dem 322 Schi- und SnowboardfahrerInnen aus ganz Niederösterreich teilgenommen haben. Die Feuerwehren Engelhartstetten, Fuchsenbigl und Spannberg, die heuer den Bezirk Gänserndorf vertreten haben, starteten mit dem Autobus bei tiefwinterlichen Verhältnissen, Schneefall und rutschigen Straßen die Fahrt. Bei diesen Bedingungen musste man mit einer Absage rechnen, zu diesem Zeitpunkt konnte keiner ahnen, dass der Bewerb bei sonnigem Wetter und idealen Schneebedingungen stattfinden wird. Die Wertung erfolgte bezirksweise, getrennt für Schifahrer und Snowboarder in je zwei Altersklassen.

Altersklasse 1 Schi                                             Altersklasse 2 Schi                             Altersklasse 2 Snowboard

Plank Kilian, FF Fuchsenbigl                  Westermayr David, FF Spannberg                Krenn Mathias, FF Spannberg

Habitzl, Adrian, FF Spannberg               Gazso Natalie, FF Fuchsenbigl                      Schmidt Tobias, FF Spannberg

                                                         Bruckner Leonie, FF Spannberg                   Zöhrer Lisa, FF Fuchsenbigl

                                                          Zavrel Philipp, FF Engelhartstetten              Zöhrer Philipp, FF Fuchsenbigl

Die ersten jeder Wertung erhielten Medaillen, alle Teilnehmer Urkunden. Die Feuerwehrjugend unseres Bezirkes zeigte eindrucksvoll, dass sie für alle Herausforderungen, auch in ungewohnter Umgebung, gut vorbereitet ist und dabei noch riesigen Spaß hat.

 

 

 

NÖ Landesfeuerwehrschule feierte 80-jähriges Jubiläum

LH Pröll: „Qualifikation, auf die sich die Bevölkerung verlassen kann"

Die niederösterreichische Landesfeuerwehrschule in Tulln feierte am Freitag, 22. Februar, ihr 80-jähriges Jubiläum.

Das Feuerwehrwesen in Niederösterreich zeichne sich aus durch eine „Qualifikation, auf die sich die Bevölkerung verlassen kann", stellte Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll im Zuge des Festaktes fest. „Hier stimmt die Professionalität, und die wird hier in Tulln gelehrt, sowohl in der Theorie als auch in der praktischen Ausbildung", betonte der Landeshauptmann.

Zum Jubiläum wurde der Landesfeuerwehrschule ein von den Künstlern Franz Berndl und Hermann Kampf gestaltetes Kreuz überreicht. Dieses Kreuz solle ein Symbol für den Segen Gottes sein, aber auch dafür, „dass wir nicht vergessen sollten, das auch die Menschlichkeit eine entsprechende Rolle spielt", betonte Pröll: „Denn noch so gute Technik ersetzt nicht den Menschen, der diese Technik bedienen kann." In der Feuerwehrschule sei jener Geist zu Hause, der „hier an die jungen Kameraden weiter gegeben wird und der die Qualität unseres Feuerwehrwesens bestimmt", so der Landeshauptmann.

„Die Kameradinnen und Kameraden der Freiwilligen Feuerwehren sind Tag für Tag für die Sicherheit der Niederösterreicherinnen und Niederösterreicher da", sagte der für das Feuerwehrwesen zuständige Landesrat Dr. Stephan Pernkopf.

Als weitere Gesprächspartner der Moderatorin Birgit Perl sprachen KR Josef Buchta (Ehrenpräsident des österreichischen Bundesfeuerwehrverbandes), Armin Blutsch (Vizepräsident des österreichischen Bundesfeuerwehrverbandes) und Schulleiter Ing. Franz Schuster über die Geschichte und die Bedeutung der Landesfeuerwehrschule.

Josef Buchta, Landesfeuerwehrkommandant i. R., wurde zum Ehren-Landesfeuerwehrkommandanten ernannt und bekam das „Große Verdienstkreuz am Band" überreicht. Ausgezeichnet wurde im Zuge des Festaktes auch der Bedienstete der Feuerwehrschule Georg Keinrath, der am 7. Februar dieses Jahres zusammen mit seinem Kollegen Josef Kugler einem 87-jährigen nach einem Verkehrsunfall das Leben retten konnte.

Die Geschichte der niederösterreichischen Landesfeuerwehrschule begann im Jahr 1933 in Wiener Neustadt in den Räumen einer alten Schuhfabrik. 1950 erfolgte der Umzug in das ehemalige Minoritenkloster in Tulln. In der Albrechtsgasse 36 war man untergebracht, bis 1957 der Neubau in der Nußallee bezogen wurde. 2006 wurde schließlich in der Langenlebarner Straße die neue NÖ Landesfeuerwehrschule als modernste Feuerwehrschule Europas eröffnet. Sie ist Teil eines Sicherheitszentrums, das auch NÖ Landesfeuerwehrkommando, NÖ Zivilschutzverband, die Landeswarnzentrale, die Abteilung Feuerwehr und Zivilschutz der NÖ Landesregierung und die Landesstelle für Brandverhütung beherbergt. Von den Ausbildnern der Landesfeuerwehrschule werden jährlich rund 16.000 Lehrgangsteilnehmer am Schulstandort in Tulln und weitere 7.500 Lehrgangsteilnehmer in den Bezirken betreut. 

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