Wir Führungskräfte haben Verantwortung für unsere Mitglieder!

In den vergangenen Tagen gab es in zwei Feuerwehren des Feuerwehrabschnittes Groß Enzersdorf zwei Corona-Verdachtsfälle. Ein Verdachtsfall betraf ein möglicherweise infiziertes Familienmitglied eines Feuerwehrkameraden, ein zweiter, ein Feuerwehrmitglied direkt.

Unglücklicherweise kamen die beiden Kameraden im Rahmen von Einsätzen und Übungen auch in Kontakt mit anderen Mitgliedern, und so ging es Schlag auf Schlag. Die Mitglieder wurden in einem ersten Informationsschreiben darüber in Kenntnis gesetzt, dass die Möglichkeit bestand, sich infiziert zu haben und gebeten, ihre sozialen Kontakte auf das Notwendigste zu reduzieren und die COVID-Regeln einzuhalten, bis das Testergebnis feststeht.

Auch das Bezirksfeuerwehrkommando wurde über die Ereignisse und gesetzten Maßnahmen unverzüglich informiert. Auch die Vorgehensweise wurde mit der Amtsärztin der BH Gänserndorf und dem Bezirksfeuerwehrarzt BFARZT Dr. Florian Imböck abgestimmt.

In der einen Feuerwehr bestätigte sich leider der Verdachtsfall des infizierten Familienmitgliedes, daher wurde an denselben Personenkreis das zweite Informationsschreiben verteilt. Darin wurden die Mitglieder aufgefordert sich am Sonntagmorgen zum Corona-Test im Feuerwehrhaus einzufinden.

Es wurde gemeinsam zwischen den Feuerwehrkommanden und dem Bezirksfeuerwehrkommandant OBR Ing. Georg Schicker ein Handlungsablauf für den COVID-Test im Feuerwehrhaus definiert. Im Vordergrund stand hierbei die Einhaltung der Mindestabstände, laufende Desinfektion und das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes. Kontrolle und Überwachung erfolgte mit dem geringstmöglichen Personalaufwand. Bezirksfeuerwehrarzt BFARZT Dr. Florian Imböck führte alle Tests durch.

„Wir als Führungskräfte haben Verantwortung für unsere Mitglieder und deren Familien“, betont Bezirksfeuerwehrkommandant OBR Ing. Georg Schicker, “Sie sind unsere wichtigste Ressource, deshalb hat die Gesundheit oberste Priorität, um weiterhin ein schlagkräftiges Team zu sein und die Einsatzbereitschaft für die Bevölkerung sicherstellen zu können!“

Am nächsten Tag in der Früh lag dem gesamten getesteten Personenkreis das Ergebnis vor – glücklicherweise waren alle Kameraden negativ.

Ein besonderer Dank gilt BR Roland Pachtner und seiner Mannschaft von der Betriebsfeuerwehr VIE Vienna International Airport für die tatkräftige Unterstützung bei der Lösung des Problems.

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