Gänserndorf / Atemschutzausbildung Stufe 4

Von Montag den 12. bis Sonntag den 18. Oktober 2020 wurde in Gänserndorf unter Leitung des Bezirkssachbearbeiters Atemschutz BSB Peter Kellner und seinem Ausbilderteam die Heißausbildung im Container durchgeführt.

Insgesamt 300 Teilnehmer aus den Bezirken Mistelbach, Korneuburg und Gänserndorf absolvierten die Ausbildung. Für viele Kameraden war es, nach dem erfolgreich absolvierten Modul „Atemschutzgeräteträger“ die erste Möglichkeit unter realen Bedingungen zu üben.

Nach der Anmeldung durchliefen die Teilnehmer folgende Stationen:

  • COVID Test
  • Strahlrohrtraining
  • Gewöhnungsübung
  • Brandbekämpfung im Container

Zunächst führte Bezirksfeuerwehrarzt Dr. Florian Imböck, mit Unterstützung des Feuerwehmedizinischen Dienstes, bei allen Teilnehmern einen COVID Schnelltest durch.

Dieser zeigte sich bei vier Kameraden positiv. Alle Proben wurden in einem Labor durch einen PCR Test überprüft.

Das Hohlstrahlrohr ist ein ef­fek­tives Brand­be­käm­pfungs­mit­tel und zählt mit­tler­weile zur Stan­dard­aus­rüs­tung vie­ler Feuerweh­ren, deshalb ist der richtige Umgang damit für den Einsatzerfolg essentiell. Im Rahmen des Strahlrohrtrainings wurde das richtige Arbeiten mit Hohlstrahlrohr trainiert sowie das richtige Vorgehen durch eine Tür in das Brandobjekt geübt. Weiters galt es, die verschiedenen Verstellmöglichkeiten wie Durchflussmengen oder Sprühbilder kennen zu lernen.

Bei der Gewöhnungsübung hatten die Teilnehmer die Möglichkeit, sich an die Hitze und das Feuer in einem Brandobjekt sowie die Wärmeeinstrahlung zu gewöhnen.

Im gasbefeuerten Container wurde ein Brandeinsatz simuliert, wo den Teilnehmern dieser Heißausbildung schnell klar wurde, dass der Atemschutzeinsatz Teamwork ist.

Eine richtig angelegte Ausrüstung ist wichtig für die Sicherheit unserer Atemschutzgeräteträger. Auch ein ordentliches Schlauchmanagement, damit keine „Stolperfallen“ für Einsatzkräfte und Bewohner entstehen, wurde trainiert, und auf die Notwendigkeit von genügend Schlauchreserve hingewiesen.

Schon beim Ausrüsten, aber auch im Innenangriff ist ständiges gegenseitiges Beobachten, Sichern und Vertrauen unabdingbar.

Auch die richtige Löschtechnik war Schwerpunkt der Heißausbildung im Container.

Der Atemschutzeinsatz erfordert enorme körperliche Fitness, welche durch jährliche Tauglichkeitsüberprüfungen und ärztliche Untersuchungen festgestellt wird.

Die Ausbilder begleiten die Trupps durch die Ausbildung und gaben ihnen wertvolle Tipps zur Vorbereitung auf den Container, sowie anschließend in der Abschlussbesprechung.

Bezirksfeuerwehrkommandant Oberbrandrat Ing. Georg Schicker bedankte sich beim gesamten Team rund um Atemschutz-Bezirkssachbearbeiter Peter Kellner und Bezirksfeuerwehrarzt Florian Imböck sowie bei der Freiwilligen Feuerwehr Gänserndorf für die kameradschaftliche und professionelle Abwicklung der Ausbildung.

„Obwohl ich heuer den Finnentest, die Ausbildungsprüfung Atemschutz in der Stufe Gold sowie 2 Atemschutzübungen absolviert habe, werde ich heuer noch die eine oder andere Atemschutzübung in unserer Feuerwehr durchführen,“ so Schickers persönliches Resümee nach der Heißausbildung, als er völlig abgekämpft und gerädert den Container verließ.

Text: OBR G. Schicker, BSB G. Hotzy, OBI C. Zatschkowitsch

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Fotos: BSB G. Hotzy, V A. Koch, OFM M. Mattes

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